Games BW auf der Gamescom 2024: THE LÄND – Games made in Baden-Württemberg

Die MFG Baden-Württemberg organisiert seit 2013 einen Gemeinschaftsstand in der Business-Area der Gamescom in Köln. Unter dem Motto „THE LÄND – Games made in Baden-Württemberg“ präsentieren acht Unternehmen aus der Region ihre neuesten Spieleentwicklungen:

Der Stand ist vom 21. bis 23. August in Halle 4.1, Stand C64 zu finden. Die Organisation erfolgt in Zusammenarbeit mit Baden-Württemberg International (BW_i), unterstützt vom K3 Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe und gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg.

Quelle: https://games-bw.mfg.de/baden-wuerttemberg-auf-der-gamescom/

Tag der Wissenschaft – Universität Stuttgart

Am Samstag, 8. Juni 2024, von 13:00 bis 19:00 Uhr lädt die Universität Stuttgart zum Tag der Wissenschaft ein. Besucher haben die Möglichkeit, Labore zu besichtigen, an Experimenten teilzunehmen und Vorlesungen zu besuchen. Für Schülerinnen und Schüler gibt es einen speziellen Bachelor-Infotag, um sich über Studiengänge zu informieren.

Die Kinderuni bietet spannende Mitmach-Angebote, um junge Menschen spielerisch an die Wissenschaft heranzuführen. Ein Höhepunkt ist die Vorlesung „Sport im Kindesalter – besser als gedacht?!“.

Außerdem können Interessierte am 24-Stunden-Lauf für Kinderrechte teilnehmen, der vom 8. bis zum 9. Juni läuft.

Weitere Informationen zum Programm unter https://universitaet-stuttgart.lineupr.com/tdw/ und https://www.uni-stuttgart.de/universitaet/aktuelles/meldungen/vorstellung-tdw/.

HdM: 100 Folgen SPRICH:STUTTGART: Ein Podcast feiert Jubiläum

Seit dreieinhalb Jahren lädt der Podcast SPRICH:STUTTGART Persönlichkeiten der Stadt zu Gesprächen ein, und im April erreicht er seine 100. Episode. Das Format ist fest im Medienangebot der Stadt verankert und Teil des Lehrplans des Instituts für Moderation (imo) an der Hochschule der Medien (HdM).

Das Qualifikationsprogramm Moderation bildet jährlich 15 Moderatorinnen und Moderatoren für Digitales, Fernsehen, Veranstaltungen und Audio im Masterstudiengang Unternehmenskommunikation aus. Die Hosts moderieren das 120-minütige Langformat gemeinsam mit dem Initiator des Podcasts und Direktor des Instituts für Moderation, Prof. Stephan Ferdinand.

Die Gespräche bei SPRICH:STUTTGART decken verschiedene Lebensbereiche ab und bieten ein breites Spektrum an Perspektiven auf die Stadt. Prominente Gäste wie Landtagspräsidentin Muhterem Aras, Tänzer Eric Gauthier, oder Ministerin Petra Olschowski haben bereits teilgenommen. Die Gespräche finden an den Wunschlocations der Gäste statt, um eine vielfältige Stadterfahrung zu ermöglichen.

Zum Jubiläum widmet sich SPRICH:STUTTGART dem Schwerpunkt „Demokratie stärken“, in dem Gäste darüber sprechen, wie sie sich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen. Die Reihe wird von Beate Bube, Präsidentin des Landesamtes für Verfassungsschutz Baden-Württemberg, und Gökay Sofuoğlu, Bundesvorsitzender der Türkischen Gemeinde in Deutschland, eröffnet.

Der Podcast endet mit einem unterhaltsamen Element: dem SPRICH:STUTTGART-Fragebogen. Die Gäste brechen Klischees und zeigen Kreativität, wenn sie beispielsweise eine fiktive Soap über Stuttgart entwerfen sollen.

Quelle: https://www.hdm-stuttgart.de/view_news?ident=news20240320170111

Hochschule der Medien: Erfolg beim ICDC 2024 Design-Wettbewerb

Studierende des Wirtschaftsingenieurwesen-Medien-Studiengangs der Hochschule der Medien (HdM) sicherten sich beim internationalen Design-Wettbewerb ICDC 2024 den Sieg. Ihr Projekt „The Blood Issue – Menstruation Poverty“ überzeugte die internationale Jury, bestehend aus Professoren und Firmenvertretern, die von Vogue Portugal gestellt wurde.

Die Wettbewerbsaufgabe forderte die Teilnehmer auf, disruptive und avantgardistische Konzepte vorzustellen, die realisierbar sind. Insgesamt entwickelten 40 Studierenden in 8 Teams aus verschiedenen Ländern, darunter Portugal, die Niederlande, Kroatien und Deutschland, Konzepte zu verschiedenen Themenschwerpunkten des Magazins.

Das HdM-Team beeindruckte die Jury mit Ästhetik, Mut, Verständnis, Relevanz und einem zusätzlichen Nutzen durch eine Spendenaktion für Vogue Portugal. Die Teilnahme am Wettbewerb wurde durch das Erasmus-finanzierte EU-Format „Blended Intensive Program“ ermöglicht.

Die betreuenden HdM-Professoren Bettina Tabel und Dr. Helmut Wittenzellner sind stolz darauf, dass ihre Studierenden sich erfolgreich gegenüber internationalen Designstudierenden behaupten konnten und internationale Freundschaften schließen konnten.

Im kommenden Jahr wird der ICDC vom Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Medien an der HdM ausgerichtet.

Quelle: https://www.hdm-stuttgart.de/view_news?ident=news20240320165657

Studierende testen innovative Pumpsysteme im Weltraum

Studierende der Universität Stuttgart nehmen an einem wegweisenden Weltraumexperiment teil, um die Leistungsfähigkeit von Pumpsystemen auf Ferrofluidbasis zu erforschen. Das FerrAS-Projekt zielt darauf ab, nachhaltige Lösungen für das Flüssigkeitsmanagement im Weltraum zu entwickeln. Die Experimente werden auf der REXUS-Höhenforschungsrakete durchgeführt, die zwischen dem 11. und 15. März vom europäischen Weltraumbahnhof in Schweden startet.

Die untersuchten Pumpsysteme nutzen Ferrofluide, um Flüssigkeiten effizient und zuverlässig zu transportieren. Die Studierenden entwickeln innovative Konzepte, darunter eine Verdrängerpumpe und eine Linearpumpe, die speziell für Mikrogravitationsumgebungen ausgelegt sind.

Das Projekt baut auf früheren Erfahrungen des Instituts für Raumfahrtsysteme der Universität Stuttgart auf und bietet eine Mitmachaktion namens „Fly Your Name“, bei der Interessierte die Möglichkeit haben, ihren Namen auf einer SD-Karte zu verewigen, die mit der Rakete ins All fliegt.

Quelle: https://www.uni-stuttgart.de/universitaet/aktuelles/meldungen/Studierende-fuehren-Experimente-auf-Hoehenforschungsrakete-durch/

Prof. Steffen Staab von der Universität Stuttgart wird mit der ACM Fellow Auszeichnung geehrt

Prof. Steffen Staab, Informatiker an der Universität Stuttgart, wurde von der renommierten Association for Computing Machinery (ACM) zum Fellow ernannt. Diese Auszeichnung würdigt Staabs bedeutende Forschungsbeiträge im Bereich der Informatik.

Staab untersucht, wie Computer komplexe Probleme lösen können, indem sie aus vorhandenen Daten und Wissen lernen. Er arbeitet interdisziplinär an der Universität Stuttgart sowie im Exzellenzcluster „Daten-integrierte Simulationswissenschaft“ (SimTech) und im Cyber Valley, Europas größtem KI-Forschungskonsortium.

Seine Forschung zielt darauf ab, bessere Simulationen für Anwendungen wie Kunstdünger und Krebs zu entwickeln. Dabei setzt er auf eine innovative Herangehensweise, die vorhandenes Wissen nutzt, um Simulationen realitätsnäher zu gestalten.

Staab, geboren 1970 in Würzburg, ist seit Februar 2020 Professor für Analytical Computing an der Universität Stuttgart und einer der Sprecher des Exzellenzclusters SimTech. Er ist Gründer des Instituts für künstliche Inteligenz an dieser Uni.

Quelle: https://www.uni-stuttgart.de/universitaet/aktuelles/meldungen/Hohe-Auszeichnung-fuer-Steffen-Staab/

Universität Stuttgart: Forschende untersuchen Zellprozesse mit mathematischer Modellierung und KI

Forschende der Universität Stuttgart, angeführt von Prof. Stefan Legewie, setzen ihre Expertise in Systembiologie ein, um komplexe biologische Prozesse zu entschlüsseln. Durch die Kombination von Zellbiologie, Informatik, Biophysik und Mathematik streben sie ein ganzheitliches Verständnis intrazellulärer Vorgänge an.

Das Forschungsteam konzentriert sich auf die Analyse komplexer biologischer Datensätze, insbesondere im Bereich der Krebsforschung. Ein Hauptaugenmerk liegt auf der Untersuchung des TGFß-Signalwegs, der eine entscheidende Rolle bei der Tumorentstehung spielt. Durch mathematische Modellierung und den Einsatz künstlicher Intelligenz versuchen die Forschenden, die heterogenen Reaktionen von Zellen auf dieses Signal zu verstehen und mögliche Ansatzpunkte für die Entwicklung neuer Therapien zu identifizieren.

Ein weiterer Schwerpunkt der Forschung liegt auf der Prozessierung der messenger RNA (mRNA) bei der Proteinsynthese. Hier untersucht das Team die Mechanismen des alternativen Spleißens, das zu einer Vielzahl von Proteinvarianten führt. Diese Arbeit hat direkte Auswirkungen auf Therapieansätze wie die CAR-T-Zell-Therapie bei Leukämie, indem sie Einblicke in die Resistenzentwicklung von Leukämiezellen liefert und Möglichkeiten zur Prävention von Therapieresistenzen aufzeigt.

Die Forschenden am Institut für Biomedizinische Genetik der Universität Stuttgart arbeiten interdisziplinär und kooperieren mit anderen renommierten Einrichtungen, um komplexe biologische Prozesse zu entschlüsseln und neue Therapieansätze zu entwickeln.

Quelle: https://www.uni-stuttgart.de/forschung/forschung-leben/1-2023/wie-zellen-entscheidungen-treffen/